Lyrik
Miedya Mahmod arbeitet seit 2016 an der Schnittstelle von Papier- und Bühnenlyrik, Individuum und Kollektiv. Mahmod leitet Schreibwerkstätten, konzipiert und moderiert Gesprächs- / Lesungsformate. Mahmod ist Teil des Künstler:innenkollektivs „parallelgesellschaft“, das monatlich in Berlin-Neukölln veranstaltet. Die interdisziplinäre Praxis verbindet Text, Stimme und Performance und ist geprägt von sprach- und machtkritischen, postkolonialen, queeren und anti-ableistischen Perspektiven. Aktuelle Schwerpunkte bilden u. a.: Gesundheitssystem(e); Komplexität in intersektionalen Lebensrealitäten; rassistische, klassistische und patriarchale Kontinuitäten der BRD, mit besonderem Augenmerk auf Körper / Bilder; Sprachverlust / Mehrsprachigkeit sowie Schreibweisen der Neurodivergenz zwischen sog. 'Gattungsbegriffen’.
Das sagt die Jury:
Miedya Mahmod schreibt Texte, die beobachten, ordnen und poetisch durcheinanderbringen. Denn Mahmod arbeitet in Gedichten und Sprechtexten damit, wie Sprache im Alltag wirkt. Löst sie Machtverhältnisse auf oder macht sie Hierarchien stärker? Mahmods Texte sind warm und bringen Erlebnisse, Erinnerungen und Politisches überraschend nah zueinander.
Werke (Auswahl)
2025 „Everything not saved will be lost“, Delfi – Zeitschrift für neue Literatur #4
2025 „Im Schweiße deines Angesichts“, BRACHE #1 – Hunger nach Worten, Zeitung für neue Literatur aus dem Ruhrgebiet
2025 Gedichtauswahl in: DeFrag #04, Zine für feministisch utopische Gedankenexperimente
2025 „Imagistan – eine literarische Mindmap“, in: LORE Programmzeitschrift, CfL Münster
2024 „Es schlechter ausdrücken wollen. Oder: Ba, Da“ via Onlinedatenbank der Deutschsprachigen Tage der Literatur, Klagenfurt
2023 „Hinter vorgehaltener Zunge (…) oder: die Destinationale“, 31. open mike: Wettbewerb für junge Literatur
Altersempfehlungen / Angebote
Lesungen für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene sowie Schreibworkshops für alle Altersgruppen
Schreibworkshops
- Poetische Potentiale der Mehrsprachigkeit
- Lyrik-Workshops & Schreibwerkstätten z.B. zu anti-rassistischen und queerfeministischen Themen oder Schreiben als Selbstfürsorge
Dauer: halber oder ganzer Tag möglich
Honorare und Fördersätze
Lesung: pro Autor*in 600 € (zzgl. MwSt. und Reisekosten). Die Fördersumme beträgt 400 €.
Lesung Autor*innen-Duo: 1.200 € (zzgl. MwSt. und Reisekosten für zwei Personen). Die Fördersumme beträgt 800 €.
Doppellesung am selben Tag: pro Autor*in 750 € (zzgl. MwSt. und Reisekosten). Die Fördersumme beträgt 500 €.
Doppellesung Autor*innen-Duo am selben Tag: 1.500 € (zzgl. MwSt. und Reisekosten für zwei Personen). Die Fördersumme beträgt 1.000 €.
Workshop (halber Tag): Honorar 350 € (zzgl. MwSt. und Reisekosten). Die Fördersumme beträgt 200 €.
Workshop (ganzer Tag): Honorar 600 € (zzgl. MwSt. und Reisekosten). Die Fördersumme beträgt 400 €.
Lesung und Workshop am selben Tag: pro Autor*in 750 € (zzgl. MwSt. und Reisekosten). Die Fördersumme beträgt 500 €.
Kontakt
Foto: Jerome Hoffmeister
