Logo: Kultursekretariat NRW Gütersloh - zur Startseite

(D)ein Ding

Das Förderprogramm (D)ein Ding steht für ein experimentelles Spielfeld, um innovative kulturpädagogische Projekte mit Modellcharakter zu erproben. Durch einen niedrigschwelligen, jugendkulturellen und partizipativen Ansatz der geförderten Projekte trägt (D)ein Ding zu einer aktiven Teilnahme und Teilhabe von Jugendlichen ab 14 Jahren und jungen Erwachsenen in ihrer Stadt bei. Die künstlerisch vielfältig konzipierten kulturellen Bildungsprojekte werden von professionell tätigen Künstler*innen bzw. Kulturpädagog*innen geleitet und zeichnen sich aufgrund dessen durch eine hohe inhaltliche und künstlerische Qualität aus.

Wer wird gefördert?

Bewerben können sich öffentliche und private Träger aus den Mitgliedstädten des Kultursekretariat NRW Gütersloh. Dies können sowohl kommunale (Kultur-) Institutionen oder kultur- bzw. sozialpädagogische Einrichtungen wie beispielsweise Jugendkunstschulen und Jugendzentren als auch eingetragene Vereine sein. Die geförderten Projekte müssen in ebendieser Mitgliedsstadt durchgeführt werden.

Was wird gefördert?

Gefördert werden kulturpädagogische Projekte, die

  • zeitlich begrenzt sind
  • sich an Jugendliche ab 14 Jahren richten und (vorbehaltlich dieser Altersmaßgabe) offen für die Beteiligung diverser Zielgruppen sind
  • neu ins Leben gerufene Ideen, Konzepte und Formate modellhaft erproben
  • in Zusammenarbeit mit professionellen Künstler*innen, Kultur- oder Medienpädagog*innen stattfinden
  • das Kennenlernen, Erproben, Erlernen und Vertiefen kultureller Ausdrucksformen (ggf. auch interdisziplinär oder experimentell) ermöglichen
  • partizipativ sind und die Teilnehmenden zum Ausgangspunkt des kulturellen Schaffens machen
  • außerunterrichtlich stattfinden – digital, analog oder hybrid.

Projekte, die bereits im Rahmen des Förderprogramms „(D)ein Ding“ gefördert wurden, können nur in begründeten Ausnahmefällen eine erneute Förderung erhalten.

Die von der Jury ausgewählten Projekte können mit einem Festbetrag in Höhe von maximal 3.000 Euro gefördert werden. Ein Eigenanteil ist erforderlich (bei kommunalen Projektträgern 20%, bei nicht-kommunalen Projektträgern 10% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben). 

Bürgerschaftliches Engagement in Form von freiwilligen, unentgeltlichen Arbeiten kann bei der Förderung als fiktive Ausgabe in die Bemessungsgrundlage einbezogen werden. Sofern keine anderen Regelungen zur Erbringung eines baren Eigenanteils getroffen werden, kann der Eigenanteil auch in voller Höhe durch bürgerschaftliches Engagement erbracht werden.

Bitte beachten Sie, dass ab dem 1.1.2026 bei allen vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Projekten die auf der Honorarmatrix basierenden Honoraruntergrenzen für den Kulturbereich gelten. Zur Berechnung von Mindesthonoraren für beteiligte selbstständige, professionelle Künstler*innen wird der Honorarrechner der Stadt Dortmund empfohlen. Die Mindesthonorare stellen keine Begrenzung nach oben dar – eine höhere Vergütung wird explizit begrüßt.

Sollten die projektbezogenen Ausgaben Investitionen beinhalten (bspw. Kauf von Technik oder Mobiliar), ist die Notwendigkeit ebenjener im Antrag explizit zu erläutern.

Die Online-Bewerbungen mit Projektskizze und einem vorläufigen Kostenplan für  (D)ein Ding-Projekte wurden bis zum 1. Februar 2026 über das Bewerbungsformular auf der Webseite des Kultursekretariats eingereicht. Die Projektskizzen sollten einen deutlichen Bezug zu den Förderkriterien aufweisen (s. „Förderbedingungen“).

Die Bewerbungen wurden im Frühjahr 2026 von einer Jury gesichtet. Entscheidend für die Auswahl ist zum einen die Qualität der Beiträge, zum anderen wird eine stimmige und vielseitige Gesamtauswahl angestrebt. Die nach positivem Jury-Votum geförderten Projekte, wurden  über die Webseite des Kultursekretariats beantragt. Eine Antragsfrist wurde mit der Bewerbungszusage mitgeteilt. Bitte beachten Sie, dass die Projekte erst mit Eingang des Antrags und eines erteilten Vorzeitigen Maßnahmenbeginns (VZM) begonnen werden dürfen.


Derzeit werden keine Bewerbungen im Förderprogramm (D)ein Ding entgegengenommen.
Die nächste (D)ein Ding-Förderrunde für Projekte mit Durchführungszeitraum in 2027 wird voraussichtlich Ende des Jahres 2026 ausgeschrieben.
 

Die Jury 2026

Foto: © TheatreFragile

Marianne Cornil

Künstlerische Leitung TheatreFragile

Foto: © privat

Emily von den Bergen

Freiwilligendienstleistende und Mitglied des Sprechendenrats FSJ Kultur NRW 2025/26

Foto: © Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW / Jörg Meier

Joanna Sinoplu

Referentin kulturelle Jugendarbeit Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung NRW“

Foto: Ingrid Hagenhenrich

PD Dr. Thomas Wachtendorf

Geschäftsführender Bildungsreferent Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste / Jugendkunstschulen NRW e.V. (LKD)

Geförderte Projekte 2026

  • Jugendkunstschule Bergkamen: Let's try better
  • Stadt Bottrop: Kulturwerkstatt, Musikschule, Spielraum: Merge Ensemble – Klassik meets Rap
  • Verein der Freunde und Förderer der Schule am Dornberg e.V. (Herne): Tanzworkshop im Bereich Hip Hop
  • Verein der Freunde und Förderer der Schule am Dornberg e.V. (Herne): Graffiti-Projekt in Zusammenarbeit mit der JKS Herne
  • AWO UB Hagen Märkischer Kreis (Iserlohn): DIY your Style – Dein Look. Dein Ausdruck
  • Kulturamt Kempen: Stadtansichten – Entdecke deine Stadt
  • Theater im Fluss e.V. (Kleve): transitions
  • Museumsverein Morsbroich (Leverkusen): Extrablatt Morsbroich – 75 Jahre Gegenwart
  • Verein zur Förderung der Kulturellen Bildung in Minden e.V.: Mach Dein Ding – Graffiti Culture Lab
  • Kunstschule Monheim am Rhein: Say it, spray it! – Dein Statement für Respekt
  • Kulturamt Paderborn: Quartier für junge Kunst (Qujuk)
  • Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle (Schmallenberg): Neonherz: mein leuchtendes Ich, Lichtkunst an der JKS kunsthaus alte mühle
  • Der analoge Raum e.V. (Solingen): Tage mit Kunst und Kultur in der Natur
  • Gemeinde Steinhagen: Musikworkshop – Klangwelten und Poesie
  • Kreisstadt Unna: Experimentelles Actionpainting – ein inklusives Kreativerlebnis
  • Jugendkunstschule Unna: Fake it till you believe it
  • Stiftung Bildung und Kultur (Witten): KulturForumRuhr – Kunst mit Botschaft in unserer Zeit 

Auf der Website des Kultursekretariats gibt es umfangreiche Informationen zum KS NRW GT, den Förderprogrammen und Projekten. Die Dokumentationen der vergangenen Projekte finden Sie auf dieser Seite im entsprechenden Tab.

Projektaufruf 2026

Bei Rückfragen kontaktieren Sie 

Karin Grummert
Referentin für Kulturelle Bildung
Kultursekretariat NRW Gütersloh
Telefon: 05241-21184-15
karin.grummert(at)guetersloh.de 

Zurück nach oben