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SPIELRAUM

Von 2026 bis 2028 haben Bespieltheater und vergleichbare Kulturorte aus den Mitgliedsstädten des Kultursekretariat NRW Gütersloh Gelegenheit, sich mit Projekten zu bewerben.

Ziel des Programms ist es, die Sichtbarkeit der antragsberechtigten Bespieltheater und vergleichbarer Kulturorte in den Mitgliedsstädten des KS NRW GT durch die strategische und synergetische Vernetzung mit Akteur*innen der professionellen Freien Szene NRW zu stärken und die Profilierung der Häuser durch eine zeitgemäße Programmatik, wie auch die Einbettung zielführender und auf Nachhaltigkeit ausgerichteter Vermittlungsformate und/oder Community Projekte zu steigern.

Projekte können unter Berücksichtigung aller nachstehend genannten Förderbereiche – auch mehrjährig – konzipiert und gefördert werden.

REDSHIFT – Tales of gaining power. SPIELRAUM 2024, Foto: Thimo Kortmann

Antragsberechtigt sind im Sinne des Förderprogramms profilierte Bespieltheater (ohne eigenes Ensemble), deren Sitz in einer Mitgliedsstadt des KS NRW GT liegt. Dabei können sowohl Häuser in kommunaler wie auch privater Trägerschaft berücksichtigt werden. 

Ausgehend von einem klar formulierten, auf Basis der Ausgangssituation identifiziertem Ziel, sollen im Rahmen der Projektplanung Maßnahmen in mindestens einem der nachstehenden Bereiche berücksichtigt werden:

I.    PASS_SPIELEN // Programmgestaltung und Vernetzung 
II.   AB_SPIELEN // Produktionen on Tour 
III. MIT_SPIELEN // Sichtbarkeit_Audience Development-Audience Engagement

 

INKLUSION_DIVERSITÄT_TEILHABE Bewerbungen, die durch ein qualitativ belastbares Konzept zur Teilhabe und Barrierefreiheit überzeugen und/oder auf die Implementierung eines Awareness-Teams abzielen, finden bevorzugte Berücksichtigung.

 

Wichtige Aspekte sind hierbei:

I.    Eine schlüssige Gesamtkonzeption

II.   Die Vernetzung mit der professionellen Freien Szene NRW (lokal/überregional)

III.  Kulturvermittlung, Audience Development und Audience Engagement

IV.   Eine korrespondierende Öffentlichkeitsarbeit

V.    Ein gut strukturierter und zielführender Ablauf

VI.  Ein übersichtlicher und durchdachter Kosten- und Finanzierungsplan 

VII. Die Bereitschaft zum Wissenstransfer

VII. Die verpflichtende Mitwirkung im SPIELRAUM-Netzwerk (z.B. die Teilnahme an Netzwerktreffen)

3. SPIELRAUM-Netzwerktreffen Oktober 2024 in Witten, Foto: Christian Deutscher

Die von der Jury für die Förderung empfohlenen Projekte können nach erfolgreicher Antragstellung im Rahmen einer Anteils- oder Festbetragsfinanzierung gefördert werden.

SPIELRAUM-Projekte können grundsätzlich mit jährlich bis zu 60.000 € gefördert werden. Bei Pilotprojekten mit einem entwickelten und strategisch profilierten Schwerpunkt im Bereich Kulturvermittlung, Audience Development und Community Building ist eine Förderung in Höhe von max. 70.000 € jährlich möglich. 

Die maximale Höhe der Förderung beträgt bei kommunalen Projektträgern bis zu 80%, bei nicht-kommunalen Projektträgern bis zu 90% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben

Bürgerschaftliches Engagement in Form von freiwilligen, unentgeltlichen Arbeiten kann bei der Förderung als fiktive Ausgabe in die Bemessungsgrundlage einbezogen werden. 
Sofern keine anderen Regelungen zur Erbringung eines baren Eigenanteils getroffen werden, kann der Eigenanteil auch in voller Höhe durch bürgerschaftliches Engagement erbracht werden.
Der bare Eigenanteil kann auch durch projektbezogene Spenden abgebildet werden.

Antragsberechtigte Bespieltheater können sich während laufender Projektaufrufe online – u.a. mit folgenden Angaben – bewerben:

  • Schilderung der Ausganssituation und der darauf basierenden Projektkonzeption
  • inhaltliche Beschreibung der geplanten Maßnahmen
  • Darstellung der sich daraus – mit Förderzweck und –ziel korrespondierenden – ergebenden Perspektiven
  • Nennung der Kooperationspartner*innen aus der professionellen Freien Szene und ggf. aus anderen relevanten Felder (z.B. Bildungseinrichtungen, Bibliotheken, Vereine, etc.)
  • Kosten- und Finanzierungsplan

Nach Ablauf des Projektaufrufes befindet eine fachkundige Jury darüber, welche Projekte für die Förderung empfohlen werden.

Alle Bewerber*innen werden über die Entscheidung der Jury informiert, die für eine Förderung empfohlenen werden um Antragstellung über das Online-Portal des Kultursekretariats gebeten, wobei Hinweise der Jury und unter Umständen damit verbundenen Auflagen zu berücksichtigen sind.

Mit Antragstellung ist bei Projekten mit einem Fördervolumen von weniger als 50.000,00 € die Genehmigung zur Ausnahme vom Verbot des vorzeitigen Maßnahmenbeginns offiziell erteilt. Vor Antragstellung darf nicht mit der Maßnahme begonnen worden sein.

Aktuell sind drei Projektaufrufe mit folgenden Bewerbungsfristen geplant*:

1. Projektaufruf / Bewerbungsfrist 8. Dezember 2025 bis 30. April 2026

2. Projektaufruf / Bewerbungsfrist 1. Juli 2026 bis 30. September 2026

Diese und weitere Termine geben wir auch über unseren Newsletter und auf der SPIELRAUM-Website bekannt.

Bitte wenden Sie sich bei weiterem Informationsbedarf an die Projektleiterin Beate Brieden.

*vorbehaltlich der Bewilligung von Landesmittel und ausreichender Verfügbarkeit im jeweiligen Projektaufruf

 

SPIELRAUM_26-28 // Die Juror*innen

Foto: Privat

Michelle Bray 

arbeitete von 2007 bis 2019 als Schauspielerin, Puppenspielerin, Theaterpädagogin und Regisseurin an verschiedenen Bühnen und bei freien Theatergruppen in ganz Deutschland. 2019 – 2020 agierte sie als Agentin für Diversität im Rahmen des Fonds 360° eines Förderprogrammes der Kulturstiftung des Bundes. Seit 2021 stellt sie ihre Expertise im Bereich Diversität und Awareness als freiberufliche Beraterin und Trainerin für Einrichtungen der Kultur und der Sozialen Arbeit zur Verfügung und agierte vermehrt als Trainerin der kulturellen Bildung.

Foto: Privat

Giulia Gendolla

ist Mitbegünderin des Qulturwerkstatt e.V. in Netphen, wo sie sich im Vorstand und als Theaterpädagogin engagiert. Am Gymnasium Netphen ist sie als Lehrkraft mit besonderen Aufgaben im Multiprofessionellen Team mit den Bereichen Inklusion und Theaterarbeit betraut.

 

 

Foto: Thomas E. Wunsch

Sven Graf

ist gebürtiger Freiburger und seit September 2019 künstlerischer Leiter des Teo Otto Theater der Stadt Remscheid. Nach dem ersten Staatsexamen in den Fächern Musik, Germanistik und Theologie in Freiburg, studierte er Kultur- und Medienmanagement in Berlin. Er schloss 2013 mit dem Master ab. Bis 2010 arbeitete er unter anderem am Theater Freiburg und der freien Theaterszene. Ab 2013 war er Leiter der Abteilung Tanz und Entertainment bei der Konzertdirektion Landgraf.

Foto: Stephan Walzl

Marc-Oliver Krampe

studierte Darstellende Künste an der Hochschule für Theater, Szenische Künste an der Uni Hildesheim und Kulturmanagement an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.  Zertifizierter Demokratie-Trainer (Adam-Institute Jerusalem), Mitglied des Netzwerkes „Zukunft des Theaters – networking for Change“, des Hochschulrates der HKS Ottersberg, Kuratoriumsmitglied der Berliner Festspiele, Mitglied der Jury des ZukunftsGut-Preises der Commerzbank-Stiftung, der Jury des BEST OFF – Festivals der Stiftung Niedersachsen sowie des Expert_innen-Gremiums des Modellprojektes „Tandem Tanz“. Marc-Oliver Krampe leitet aktuell den Programmbereich Darstellende Künste an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel.

Foto: Privat

Patrizia Kubanek

(geb. 1979) ist Sexualberaterin für Menschen mit und ohne Behinderung und Inklusionsberaterin im Kunst- und Kulturbereich. Sie war Performancekünstlerin im Performancekollektiv dorisdean. Als Mitgründerin des Assistenzdienstes PAT gGmbH setzt sie sich für Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung ein und lebt selbst mit einer 24-Stunden-Assistenz. Sie hält Vorträge, Workshops und moderiert Kulturveranstaltungen zu Behinderung, Assistenz, Sexualität, Diversität und Inklusion.

Foto: Lily Schlinker

Jenny Patschovsky

ist Zirkus-Produzentin, Zirkus-Dramaturgin, Netzwerkerin und Luftartistin. Sie befasst sich seit über zwanzig Jahren mit Zeitgenössischem Zirkus, hat den Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus mit aufgebaut und in Köln den Verein Atemzug, der seit 2006 interdisziplinäre Zirkusperformances kreiert. Sie initiierte und leitete das Kölner Labor Corque und entwickelte Stücke für das Bauhaus Dessau. Sie ist Teil des VOICES-Teams des Kölner CircusDanceFestival und gab zusammen mit Tim Behren das Arbeitsbuch „Circus in Flux“ beim Verlag Theater der Zeit heraus. Von 2022 bis 2025 arbeitete sie im Projektbüro Neuer Zirkus Ruhr.

Projektwebsite 

Förderprogramm

Projektaufrufe 2026–2028

Bei Rückfragen kontaktieren Sie

Beate Brieden 
Projektleitung
Tel.: 05241 21184-17 
beate.brieden(at)guetersloh.de 

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