Kultursekretariat NRW Gütersloh

Wichtige Informationen in Zeiten der Corona-Krise

Diese Seite wird nach bestem Wissen und Gewissen laufend aktualisiert (Stand: 14. September 2020).
Für weitergehende Informationen empfehlen wir die Webseite des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, die Webseite der Bundesregierung sowie den regelmäßigen Newsletter des Deutschen Kulturrats.

Neustart Kultur
24. August 2020
Mit Neustart Kultur hat die Bundesregierung ein milliardenschweres Rettungs- und Zukunftsprogramm für den Kultur- und Medienbereich aufgelegt. Dazu zählen unter anderem die Förderung von Musikclubs und Livemusikspielstätten in Höhe von 27 Millionen Euro sowie das Hilfsprogramm Tanz. Weitere Infos zum Programm hier. Eine gute und übersichtliche Zusammenfassung der Maßnahmen hat außerdem der Deutsche Kulturrat zusammengestellt, hier abrufbar.

dive in: Programm für digitale Interaktionen
13. August 2020
Mit „dive in. Programm für digitale Interaktionen“ will die Kulturstiftung des Bundes bundesweit Kulturinstitutionen darin unterstützen und motivieren, mit innovativen digitalen Dialog- und Austauschformaten auf die aktuelle pandemiebedingte Situation zu reagieren. Weitere Infos.

NRW unterstützt Laienmusikvereine
6. August 2020
500.000 Euro für den Erhalt der nordrhein-westfälischen Laienmusikszene – in finanzielle Engpässe geratene Chöre und Musikvereine erhalten Zuschüsse. Zur Pressemitteilung.

Kulturgipfel: Landesregierung stellt 185 Millionen Euro für die Kultur zur Bewältigung der Corona-Krise bereit
1. Juli 2020
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft teilt mit: Bei einem virtuellen Kulturgipfel in der Staatskanzlei haben Ministerpräsident Armin Laschet und Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen mit Vertreterinnen und Vertretern der Kultursparten, Verbänden und Institutionen über die Lage der Kultur in Corona-Zeiten sowie Perspektiven für die Zukunft der Kultur in Nordrhein-Westfalen nach der Pandemie beraten. Dabei stellten beide auch die Details des NRW-Stärkungspakets „Kunst und Kultur“ in Höhe von 185 Millionen Euro vor. Damit will die Landesregierung die direkten und indirekten Folgen der Corona-Krise im Bereich der Kultur bewältigen und neue kreative Potenziale in der Kultur in Nordrhein-Westfalen freisetzen. Die Mittel sind Teil des umfassenden Konjunkturpakets des Landes. Das Kulturstärkungspaket besteht aus zwei Bausteinen: Einem großangelegten Stipendienprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler in Höhe von 105 Millionen Euro sowie einem Stärkungsfonds für Kultureinrichtungen in Höhe von 80 Millionen Euro. Zur Pressemitteilung.

Hilfsprogramm für freie Orchester
22. Juni 2020
Um künstlerisches Arbeiten auch während der Corona-Krise zu ermöglichen, hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters ein einmaliges Hilfsprogramm aufgelegt. Bis zu 5,4 Millionen Euro stehen in diesem Rahmen an Soforthilfen für freie Orchester und Ensembles zur Verfügung. Mehr Infos und das Antragsformular zum Download hier.

Eine Milliarde Euro für NEUSTART KULTUR
4. Juni 2020
Der Koalitionsausschuss hat ein Rettungs- und Zukunftspaket Kultur auf den Weg gebracht. Für diesen „NEUSTART KULTUR“ wird aus dem Kulturetat für dieses und das nächste Jahr insgesamt rund eine Milliarde Euro mehr für den Kulturbereich zur Verfügung gestellt. „Mit zusätzlich einer Milliarde Euro unterstützen wir den Neustart des kulturellen Lebens in Deutschland und stellen die Weichen auf Zukunft“, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters in einer Pressemitteilung der Bundesregierung.

Landesregierung weitet Investitionen in die NRW-Soforthilfe und das MKW-Soforthilfeprogramm aus
12. Mai 2020
„Damit die NRW-Soforthilfe 2020 allen Kleinunternehmen in der Corona-Krise die erhoffte Unterstützung bringt, hat die Landesregierung eine schnelle, faire Vertrauensschutzlösung entwickelt. Denn nach dem Willen der Bundesregierung darf die Soforthilfe nur für laufende betriebliche Sach- und Finanzaufwendungen verwendet werden und nicht für den Lebensunterhalt. Damit Solo-Selbstständigen, die im März und April keinen Antrag auf Grundsicherung gestellt haben, daraus kein Nachteil entsteht, gewährt die Landesregierung ihnen für diese Monate einen indirekten Zuschuss von insgesamt 2.000 Euro. Die getroffene Regelung zur NRW-Soforthilfe gilt auch für freischaffende Künstlerinnen und Künstler, die bis Ende April einen Antrag gestellt haben. Mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 27 Millionen Euro wird zudem die Unterstützung für freischaffende Künstler*innen ausgeweitet: Das Mitte März aufgelegte Soforthilfeprogramm des Ministeriums für Kultur- und Wissenschaft wird auf 32 Millionen Euro aufgestockt. Bis zu 13.000 weitere Kulturschaffende erhalten damit einen Zuschuss für den Lebensunterhalt von 2.000 Euro für die Monate März und April.“ Die Pressemitteilung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft mit zusätzlichen Informationen zum Thema finden Sie hier.

Gemeinsamer Appell an die Bundesregierung
11. Mai 2020
Bundes- und Landesverbände aus den Bereichen Musik und Darstellende Kunst fordern die Bundesregierung auf, die Regularien bei den bestehenden Corona-Hilfen an den tatsächlichen Bedarf von Soloselbständigen aller Branchen anzupassen. Zum gesamten Appell gelangen Sie hier.

Kulturstiftung bietet Stipendienprogramm für freie Künstlergruppen
7. Mai 2020
Die Kulturstiftung des Bundes lädt im Rahmen eines sechsmonatigen Stipendienprogramms frei produzierende Künstlergruppen ein, sich mit den Auswirkungen der Coronakrise auf die eigene Kunstpraxis zu beschäftigen. Das Stipendienprogramm richtet sich gezielt an Freie Gruppen der darstellenden Künste und der Musik, da ihre künstlerische Zusammenarbeit und Aufführungen aktuell und in den nächsten Monaten nicht wie geplant möglich sein werden. Für mehr Informationen, klicken Sie hier.

Sofortprogramm Neustart für Corona-bedingte Investitionen in Kultureinrichtungen
6. Mai 2020
Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat das Programm „Neustart“ ins Leben gerufen, um insbesondere kleinen und mittleren Kultureinrichtungen eine rasche Wiedereröffnung nach der Corona-bedingten Schließung zu ermöglichen.Die ursprünglich eingeplanten zehn Millionen Euro wurden inzwischen auf 20 Millionen Euro verdoppelt. Die Antragsstellung ist ab dem 6. Mai 2020 befristet bis zum 15. Oktober 2020 online über die Webseite des Bundesverbands Soziokultur möglich. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bund ermöglicht Ausfallhonorare
29. April 2020
Kulturstaatsministerin Monika Grütters ermöglicht es ab sofort Kulturinstitutionen, Honorare für Engagements zu zahlen, die wegen der Coronakrise abgesagt wurden. Die Regelung gilt für Kultureinrichtungen und Projekte, die vom Bund gefördert werden. Diese können nun Ausfallhonorare von bis zu 60 Prozent der eigentlichen Gage zahlen. Mehr Informationen.

Soforthilfen für Kulturzentren auf dem Land
28. April 2020
Die Bundesregierung stellt 1,5 Millionen Euro für Kulturzentren in Landgemeinden und Kleinstädten mit bis zu 20.000 Einwohnern zur Verfügung. Über das Projekt „Land intakt – Soforthilfeprogramm Kulturzentren“ der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. können die Mittel beantragt werden. Direkt zur Ausschreibung gelangen Sie hier. „Kultur vermag es, Identität zu stiften und Gemeinschaft zu bilden. Deshalb fördern wir die kulturelle Infrastruktur in ländlichen Räumen“, sagt Kulturstaatsministerin Monika Grütters in der Pressemitteilung der Bundesregierung.

Kulturrat NRW bietet Corona-Sprechstunde an
23. April 2020
In einem Pilotprojekt bietet der Kulturrat NRW zunächst bis zum 20. Mai 2020 individuelle telefonische Beratungen für Kulturschaffende in NRW an. Themen können unter anderem sein finanzielle Soforthilfe-Programme/Entlastungen und Vorsorge von negativen finanziellen Konsequenzen (Projektförderung, Fundraising). Die Sprechzeiten werden regelmäßig auf der Webseite des Kulturrats aktualisiert.

Umfrage und Forderungen der NRW Kultursekretariate in der Corona-Krise
21. April 2020
Gemeinsam mit der NRW KULTURsekretariat (Wuppertal) haben wir eine Umfrage zur Corona-Krise in unseren Mitgliedsstädten durchgeführt und daraus die Forderungen abgeleitet: Kommunale Kultur schützen, Kulturschaffende unterstützen, kommunale Infrastruktur erhalten! Hier gelangen Sie zur ausführlichen Pressemitteilung und den Umfrageergebnissen.

25 Mrd.-Programm des NRW-Wirtschaftsministeriums
Bund und Land unterstützen Kleinunternehmen (gewerbliche und gemeinnützige Unternehmen bis 50 Mitarbeiter), Solo-Selbstständige und Freiberufler mit Zuschüssen von bis zu 25.000 Euro pro Unternehmen für drei Monate. Die Soforthilfe soll der Sicherung der wirtschaftlichen Existenz und Überbrückung akuter Finanzierungsengpässe (u.a. für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten) dienen. Durch die geänderten Kriterien des Programms „NRW Soforthilfe 2020“ sind nur noch Künstlerinnen und Künstler mit ihren Betriebsausgaben antragsberechtigt, da die Bundesauflagen die von Solo-Selbstständigen an sich selbst gezahlten Gehälter nicht anerkennen. Wir weisen darauf hin, dass sich daraus unter Umständen für nach dem 1. April bewilligte Beträge eine Rückzahlungspflicht ergibt, wenn keine Betriebskosten nachgewiesen werden können. Sobald wir mehr über die Prüfverfahren wissen, werden wir Sie informieren. Zurzeit laufen zahlreiche Diskussionen und Überlegungen nach Alternativlösungen.

Ergänzt wird die Soforthilfe für die nach wie vor von erheblichen Umsatzeinbrüchen betroffenen kleinen und mittleren Betrieben durch die Überbrückungshilfe des Bundes. Es handelt sich um ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von Juni bis August 2020. Antragsberechtigt sind Unternehmen, Solo-Selbstständige und Freiberufler, deren Umsätze in den Monaten April und Mai 2020 mindestens 60 Prozent unter Vorjahr lagen. Da der Bund wie schon bei der Soforthilfe keinen Zuschuss zum entgangenen Unternehmerlohn leistet und stattdessen auf die Grundsicherung verweist, ergänzt das Land Nordrhein-Westfalen die Überbrückungshilfe des Bundes um eine Pauschale für Lebenshaltungskosten von 1.000 Euro pro Monat für drei Monate für Solo-Selbstständige und Personengesellschaften. Mehr Infos in der Pressemitteilung.

Sozialversicherungsbeiträge & steuerliche Vorauszahlungen
Auch in den Bereichen der Sozialversicherungsbeiträge und der steuerlichen Vorauszahlungen gibt es weitreichende Möglichkeiten der Stundung: Der Spitzenverband der Krankenkassen (GKV) und die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung haben sich darauf verständigt, ihren Mitgliedern zu empfehlen, ausbleibenden Beiträge zu stunden. Das gilt zunächst für die Monate März bis Mai. Die Kassen wollen keine Stundungszinsen, Säumniszuschläge und Mahngebühren berechnen. Sie finden hier ein Rundschreiben der GVK und hier ein kurzes Formblatt, mit dem man sich bei seiner Kasse melden kann. Für die Einrichtungen, die Kurzarbeit anmelden mussten, hier der Hinweis, dass Sie die Sozialversicherungsbeiträge nun eigentlich allein zahlen sollten, also ohne Teilung mit den Arbeitnehmern. Im Nachgang können Sie diese von der Bundesagentur für Arbeit erstattet bekommen. Hier finden Sie das Formular, mit dem Sie beim Finanzamt eine Stundung Ihrer fälligen Steuervorauszahlung beantragen können

Informationen zur Förderung des Kultursekretariats NRW Gütersloh
Was die weitere Vorgehensweise hinsichtlich der bereits gestellten Projektanträge aus den Mitgliedsstädten des Kultursekretariat NRW Gütersloh angeht, gibt es hier eine Kurzübersicht. Aktuell klären wir mit den zuständigen Stellen, in welcher Form und mit welchem Ergebnis der Erlass des MKW NRW für die betroffenen Antragstellern aus den Mitgliedsstädten des Kultursekretariat NRW Gütersloh Anwendung finden kann. Wir halten Sie diesbezüglich auf dem Laufenden.

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