„Rabenschwarz und Naseweiß“ Thalias Kompagnons

oder: Wo kommen die Bilder her? – Maltheater. Für Zuschauer ab 4 Jahren.

„Ich brauch mehr Platz“, sagt das Weiß. „Nur zu“, freut sich das Schwarz, „dann kann ich darauf zeichnen.“ „Aber übertreib es nicht“, ruft Weiß, „sonst wirst du dich noch wundern.“ Und tatsächlich: Ausgerüstet mit Pinsel und Spachtel stürzen sich die beiden Widersacher in ein Schöpfungsabenteuer, bei dem kein Fleck mehr trocken bleibt.


Ein verblüffendes Spiel mit Hell und Dunkel, Vorne und Hinten, Geben und Nehmen. Eine schwarze Tafel und ein Eimer weißer Farbe – mehr braucht es nicht für ein beherztes Malvergnügen und die Möglichkeit zu erleben, wie aus Gegensätzen die Welt entsteht.


„Man schaut gebannt dabei zu, wie (…) eine Überraschung auf die nächste folgt, wenn aus der grad erst vergnüglich gebauten Szenerie mit zwei, drei wilden Zügen urplötzlich eine ganz andere entwächst. Ein ewi-ger Montagsmaler, der einen des Ratens nicht müde werden lässt, ein Kaleidoskop, das mit der kleinsten Drehung in völlig neuer Schönheit erstrahlt. Es wird gekratzt und gewischt, getupft und geschabt und ge-spritzt und gesaut…“ (FIDENA-Portal)


„So wird gekonnt mit Fantasie die Fantasie angeregt.“ (Nürnberger Nachrichten)


Mit Joachim Torbahn
Regie: Tristan Vogt
Ausstattung: Joachim Torbahn


Bildrechte: Jutta Missbach