Kultursekretariat NRW Gütersloh

„Extrem laut und unglaublich nah“ Burghofbühne Dinslaken

Oskar Schell ist Denker, Astronom, Erfinder und Pazifist. Er sammelt die sonderbarsten Dinge und schreibt regelmäßig in sein Was-ich-schon-alles-erlebt- habe-Album. Der letzte Eintrag gilt seinem Vater, der während der Anschläge auf das World-Trade-Center starb. Danach war nichts mehr wie vorher: die hinterlassenen Botschaften des Vaters auf dem Anrufbeantworter, versteckt im Kleiderschrank, die verwaiste Wohnung, die Mutter, die sich immer sorgt. Und dann findet Oskar bei den Sachen seines Vaters einen Schlüssel in einem Briefumschlag, beschriftet mit dem Wort „Black". Oskar will das passende Schloss zum Schlüssel finden, um dessen Geheimnis zu lüften. Doch es gibt laut Oskars Berechnungen in New York neun Millionen Menschen und circa 162 Millionen mögliche Schlösser für diesen Schlüssel. Eine Suche beginnt, bei der Oskar auf unterschiedlichste Menschen und ihre Geschichten trifft.

„Extrem laut und unglaublich nah“ ist die wunderschöne, poetische Geschichte einer Suche nach den verschiedenen Facetten des Lebens, eine Sinnsuche und ein berührendes Familienportrait. Oskars Erkundung der Stadt und seiner Bewohner bringt ihn immer wieder in skurrile und aberwitzige Situationen, die ihm viel Mut und Eigensinn abverlangen. Jonathan Safran Foer schrieb 2005 einen Erfolgsroman, der vom SPIEGEL zu den 50 wichtigsten Romanen unserer Zeit gezählt wird.

Besetzung
Julia Sylvester als Oskar
Philip Pelzer als Oskar, Abby, Mr. Black, Lehrer u.a.
Malte Sachtleben als Oskar, Stan, Aaron, Ruth u.a.
Christiane Wilke als Linda und Oma
Jan Exner als Thomas und Opa

Bühnenfassung von Peter Helling
Inszenierung: Mirko Schombert
Bühne und Kostüme: Jörg Zysik
Musik: Jan Exner
Dramaturgie: Nadja Blank

Foto: Martin Büttner

Beteiligte Städte

  • Hamm
  • Leverkusen

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