Kultursekretariat NRW Gütersloh

„America First“ Deutsches Theater Göttingen

Aus dem Tagebuch der Marilyn Monroe, Uraufführung von Christoph Klimke.

Marilyn Monroe war die meistfotografierte Frau ihrer Zeit, aber Norma Jeane Mortensen (wie ihr richtiger Name lautet) ist hinter den Bildern verloren gegangen. Marilyn Monroe war unter den ersten, die erkannt haben, wie wichtig Selbstvermarktung für eine Künstlerkarriere ist. Und sie war ihrer Zeit voraus, weil sie das Image der Marke MM selbst bestimmen wollte. Der Preos, den sie zahlte, war hoch. Mit Alkohol und Drogen bekämpfte sie die immer größer werdende Diskrepanz zwischen Marilyn und Norma Jeane. Als sie am 5. August 1962 leblos in ihrem Haus gefunden wurde, setzten sofort die Spekulationen über ihren Tod ein. In Christoph Klimkes „America First“ lässt die gealterte Marilyn noch einmal entscheidende Szenen ihres Lebens Revue passieren und begegnet dabei auch ihren großen musikalischen Erfolgen wieder.

Christoph Klimke
Christoph Klimke lebt in Berlin. Seite letzten Veröffentlichungen sind „Fernweh“ (Gedichte mit einem Nachwort von Günter Kunert) und „Dem Skandal ins Auge sehen. Pier Paolo Pasolini. Ein biographischer Essay“. Er schrieb Libretti für das Choreographische Theater Johann Kresniks; Opernlibretti für die Komponisten Johannes Kalitzke, Detlev Glanert, James Reynolds, Christian Jost und Hector Parra. Theaterstücke u.a. „Villa Verdi“ (Volksbühne Berlin). Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Ernst-Barlach-Preis.

Foto: Thomas M. Jauk

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