Kultursekretariat NRW Gütersloh

„Flow | Sottovoce | Cosmos“ Cie. Linga

FLOW

Für ihre neue Kreation „flow“, der Fluss, ließ sich die Compagnie Linga von dem wilden Spektakel in den Lüften - der Vogel-und Insektenschwärme, der Bewegungen von Fischschwärmen im Wasser und von Säugetier-Herdenwanderungen an Land inspirieren. Diese beweglichen, fluiden Formationen, die ihre Geschwindigkeit oder Richtung blitzschnell verändern können ohne dabei an Zusammenhalt zu verlieren, hinterfragen die Interaktionsregeln, die die verschiedenen Mitglieder einer Gruppe und die Koordination ihrer Fortbewegung beeinflussen. Sie suggerieren neue, choreografische Dynamiken, die auf dem Kollektivbewusstsein von Bewegungen im Raum basieren. „flow“, die erste Zusammenarbeit mit Keda, einem französisch-koreanischen Duo, das von E’Joung-Ju und Mathias Delpanque gegründet wurde, und das die Urklänge des traditionellen koreanischen Instrumentes Geomungo zeitgenössischen Rythmen und elektronischen Bearbeitungen gegenüberstellt. Mit einer speziell für dieses Stück komponierten Partitur, die live gespielt wird, entsteht eine kinästhetische Erfahrung für die Tänzer*innen und das Publikum, die alle in ihren Bann zieht.
60 Min.

SOTTOVOCE

Singen und Tanzen erzeugen Energien, die an der Oberfläche des Körpers sichtbar werden. Sie tauchen auf - sotto voce - wie ein Murmeln, wie ein Flüstern, das im Inneren nachklingt.
Mit Werken von Pérotin, Aperghis oder der nordischen Vokaltradition, gepaart mit Musikkompositionen von Mathias Delplanque, entführen die Compagnie Linga und die Sänger*innen der Académie vocale de Suisse romande (AVSR) in eine Landschaft von Bewegungen und Klängen, in der Tanz und Gesang konfrontiert, verschlungen und vermischt werden. Aus einem Gegensatz von Energien und Körperlichkeiten entsteht eine hybride Kunst, getragen von der Notwendigkeit, einen Raum für den Dialog zu finden.
70 Min.

COSMOS

In Koproduktion mit dem Musikduo „L'Ombre de la Bête“ (Mathias Delplanque and François Robin) verschmelzen die Tänzer*innen zu einem performativen Körper, der sich völlig der hypnotischen Wirkung der Musik hingibt, ohne dass die Tänzer*innen ihre Einzigartigkeit und Individualität aufgeben. Sie lassen utopische Momente des Einsseins entstehen in Anerkennung der Tatsache, dass es Diversitäten sind, die den Reichtum der Gesellschaft ausmachen.
60 Min.

Foto: Michel Bovay

Beteiligte Städte

  • Leverkusen

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