Kultursekretariat NRW Gütersloh

Alliage Quintett

Das Alliage Quintett gastiert in den großen Konzertsälen in Europa, Asien und Nordamerika sowie bei renommierten Festivals wie dem Rheingau Musikfestival und dem Lucerne Festival. Neben zahlreichen Rundfunk- und TV-Aufnahmen, u.a. bei der ARTE Lounge, haben die Musiker inzwischen insgesamt einige CDs mit speziell für sie arrangierten Werken von Mendelssohn, Schumann, Mozart, Rossini und Puccini veröffentlicht. Sein SONY CLASSICAL - Debüt hat das Alliage Quintett 2008 mit einer Rekomposition der „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi und einigen Arrangements von Johann Sebastian Bach unter dem Titel „Masquerade“ vorgelegt. Die damit verbundene Konzerttournee führte das Ensemble u.a. in die Liederhalle (Stuttgart), die Laeiszhalle (Hamburg), die Glocke (Bremen) sowie in die Essener Philharmonie. 2011 begab sich das Quintett auf eine märchenhafte Reise durch Russland mit Tschaikowskys Nussknacker-Suite und „Scheherazade“ von Rimski-Korsakow. Für die CD „Dancing Paris“ arbeiteten die Musiker erstmalig mit dem Gypsy-Geiger József Lendvay zusammen und fingen mit Werken, u.a. von Milhaud, Satie und Gershwin, die musikalische Faszination Frankreichs um die Jahrhundertwende ein.

Auf der aktuellen CD „Fantasia“ begibt sich das Quintett zusammen mit der Klarinettistin Sabine Meyer in die Welt der Märchen und erzählt diese auf ihren Instrumenten neu. Auch wenn sich der Klang des Saxophons in nahezu alle Farben anderer Instrumente verwandeln kann und das Klavier für die orchestrale Fülle und das harmonische Grundgerüst sorgt, verlangten die Bearbeitungen auf dieser CD nach einer weiteren Nuance. Sabine Meyer setzt mit ihrem facetten-reichen Ton solistische Akzente und vermag sich Dank ihrer kammermusikalischen Sensibilität elegant in den chamäleonhaften Klang der Saxophone einfügen. Mit Strawinskys Feuervogel und Dukas' Zauberlehrling erfüllen sich mit diesem Album gleich zwei lang gehegte Wünsche des Alliage Quintetts, die erst durch das Zusammenspiel mit Sabine Meyer in Erfüllung gehen sollten. Hinzukommen die temperamentvollen, exotischen Polowetzer Tänze von Alexander Borodin und die Ouvertüre zu „Candide“ von Leonard Bernstein.

Beteiligte Städte

  • Paderborn
  • Ratingen

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